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Fakultät Rehabilitationswissenschaften

Beruflich-soziale Rehabilitationsforschung

Die Forschungslinie betrachtet Transformationsprozesse auf mehreren Ebenen und fokussiert daraus resultierende Passungen und Diskrepanzen.

Bezogen auf berufliche Teilhabe bezieht sich dies zunächst auf Angebote des beruflichen Ausbildungs- und Übergangsystems: Hier stellt sich die Frage, wie die individuellen Dispositionen und Bildungsvoraussetzungen benachteiligter und sonderpädagogisch förderbedürftiger junger Menschen nach Abschluss der allgemeinbildenden Schule auf die Anforderungen eines marktgesteuerten Arbeits- und Ausbildungssystems bezogen werden können. Damit ist immer auch eine systemische Eigendynamik eines sehr heterogenen schulischen und außerschulischen Fördersystems betroffen. Es stellt sich die Frage nach unterschiedlich strukturierten Rollenformaten, die insbesondere junge Menschen in der Statuspassage im Übergang Schule – Beruf, in schulischen, außerschulischen und betrieblichen Förder- und Anforderungskontexten durchlaufen. Über diese wichtige Transformationsphase der ersten und zweiten Schwelle im Übergang Schule – Beruf hinaus, werden diese Transformations- und Anpassungsprozesse auch über den Verlauf der weiteren Erwerbsbiographien hinweg betrachtet. Hier steht im Fokus, wie berufliche Wiedereingliederung im Kontext veränderter Anforderungs- und Belastungskontexte gestaltet wird und idealerweise gestaltet werden kann.

 

Projekte der Forschungslinie Beruflich-soziale Rehabilitationsforschung: